Biologische Zahnmedizin

Der Mund als Spiegel der Gesundheit

Neben der klassisch handwerklich geprägten Zahnmedizin wenden wir bei der Biologischen Zahnmedizin zusätzlich die Grundprinzipien von Biochemie, Chemie und Physik an. Wir stellen die Zusammenhänge her (zwischen den Zähnen, dem Zahnhalteapparat und den Zahnstörfeldern) zu den heute häufig vorkommenden chronisch-entzündlichen Systemerkrankungen.

 

Dr. Schneider, Zahnarzt in Ansbach, legt ein besonderes Augenmerk auf biologisch möglichst verträgliche Materialien.

Chronische Entzündungen im Kieferknochen

Nicht selten entstehen im Kieferknochen chronische Entzündungen, meist verursacht durch alte, nicht optimal verheilte Zahnextraktionswunden, Zahnanlagen oder Fremdkörpern.

Hier besteht die Möglichkeit der Bildung von Giftstoffen und Entzündungsmediatoren, die an anderer Stelle im Körper jegliches erdenkliche Symptom auslösen können.

Besonders häufig treten jedoch neurologische (NICO) oder Gelenkprobleme auf, auch allgemeine Schwäche- und Müdigkeitszustände. Typisch ist hierfür ein gestörter nächtlicher Schlaf (kein "Durchschlafen", Aufwachen meist um 04.00 Uhr).

Konventionelle zweidimensionale Röntgenaufnahmen können nur ein Verdachtsmoment liefern.

Mittels dreidimensionaler Aufnahmen (CT, DVT) können diese auf Verdacht jedoch recht gut diagnostiziert werden. Zur Absicherung der Diagnose ist die Bestimmung des Entzündungsfaktors "RANTES" empfehlenswert.

Eine zusätzliche Möglichkeit zur Diagnostik ist das Ultraschallgerät "CAVITAT" (stammt aus den USA), welches von der FDA (Amerikanische Medizinische Behörde) anerkannt ist, um  - in obligatorischer Verbindung mit Röntgenaufnahmen - eine chronische NICO/Kiefer-Ostitis zu diagnostizieren.

 

 

vergrößerte Darstellung:

Unterschiedliche Metalle nebeneinander

Klassischerweise findet sich im Mund eine Goldkrone neben einer alten Amalgamfüllung.

Die unedleren Metalle gehen in Lösung und fließen in Richtung edlerem Metall. Der Speichel ist hierfür das optimale Elektrolyt. Dies wird bezeichnet als galvanisches Element oder Batterieeffekt.

Oraler Galvanismus:

In den 1980er-Jahren wurden in Folge des Prothetik-Booms hochgoldhaltige Legierungen zu teuer, was gesetzgeberische Korrekturen nach sich zog (sog. „Blüm-Zedelmaier-Pakt“). Damals kam eine neue Generation edelmetallreduzierter Legierungen auf den Markt, deren Erprobung eigentlich erst im Patientenmund erfolgte. Die Folgen waren ein deutlicher Anstieg von Unverträglichkeitsreaktionen gegenüber der neuen Werkstoffgruppe. Auch die Zahntechnik hat ihren Anteil an der Problematik, da die geringe Verarbeitungsbreite dieser Materialien die Techniker ohne entsprechende Ausbildung schlichtweg überfordert hat.

Entzündungen an der Wurzelspitze

Ihr Immunsystem attackiert den abgestorbenen Zahn bzw. die darin versteckten Bakterien (chronische Infektion) und es kommt zu Zystenbildung und chronischer Entzündung um die beherdete Wurzel. Probleme zeigen sich meist nicht vor Ort, sondern systemisch, also andernorts im Körper und sind daher nicht immer ganz einfach zu diagnostizieren.

Bei unklaren Verhältnissen ist daher ein Computertomogramm (CT oder DVT) hilfreich.

Wurzelbehandelte Zähne

Pathogene, also krankmachende Bakterien, sitzen und verbreiten sich im weit verzweigten Kanalsystem innerhalb einer Zahnwurzel (Gesamtlänge der Kanäle ca. 1km pro Wurzel).

In diesen sogenannten Dentinkanälchen können sich hochgiftige Schwefelverbindungen (Thioether, Mercaptane) sowie Leichengifte (Putrescine und Cadaverine) bilden.

Terminvereinbarung Zahnarzt Dr. Schneider Ansbach

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